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Sprache und KommunikationMenschen, denen es schwerfällt, sich an Gesprächen zu beteiligen, haben meist große Schwierigkeiten, einzelne Stimmen aus dem Stimm- und Geräuschgewirr herauszuhören. Sie lassen sich leicht von Umgebungsgeräuschen ablenken und es kostet sie viel Kraft, sich auf den Gesprächspartner zu konzentrieren. Dies gilt sowohl für erwachsene Menschen in beruflichen und privaten Diskussionen und Gesprächsgruppen als auch für Kinder in den Schulklassen. Das bloße Zuhören strengt sie bereits sehr an, sodass dann die Kraft zur Diskussion fehlt. Sie wagen es nicht, eine eigene Meinung zu äußern, da sie fürchten, nicht alles aus dem bisherigen Gespräch mitbekommen zu haben.
Außerdem kommt erschwerend hinzu, dass Gehör und Stimme eng miteinander verbunden sind: Frequenzen, die schlecht wahrgenommen werden, können auch nur schlecht reproduziert werden (1. Tomatis-Gesetz). Daher weisen Menschen mit Kommunikationsschwächen oft auch Sprach- oder Formulierungsprobleme auf. Es kostet sie wesentlich mehr Kraft und Zeit, sich verständlich zu machen. Wenn also die für die zwischenmenschliche Kommunikation grundlegenden Körperfunktionen soviel Energie und Zeit verbrauchen, so verbleibt viel weniger Kraft, um aktiv zu werden und die eigene Meinung zu äußern. Das TOMATIS -Wahrnehmungstraining greift nun in diesen automatischen Regelkreis Gehör - Stimme ein: Durch das gezielte Training der schwächer aufgenommenen Frequenzen kann im Allgemeinen die akustische Wahrnehmung der für die Kommunikation so wichtigen Sprachlaute wesentlich optimiert werden. Dadurch wird die akustische Wahrnehmung der Gesprächspartner erleichtert, die wahrgenommenen Sprachlaute können vom Gehirn besser verarbeitet werden und die Sprachproduktion wird aufgrund der verbesserten Kontrolle durch das Gehör verändert. So verbleibt mehr Kraft zur aktiven Kommunikation und mehr Motivation, ja sogar Freude, auf andere Menschen zuzugehen. |